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Sida für Hackschnitzel, Pellets, Futter und Biomas

Sida für Energieholz, Futter und Biomasse

Sida Juli 2013

Sida Juli 2013

Sida die neue Energiepflanze

Einmal pflanzen 20-30 Jahre ernten.

Die Pflanze Sida (hermaphrodita Rusby), ursprünglich aus dem warmen Nordamerika stammt, gehört zu der Familie der Malvengewächse.

Das oberirdische Wachstum der Pflanze verläuft im ersten Jahr noch relativ langsam, da in diesem Jahr vor allem ein mächtiges, stark verzweigtes, bis zu 3 Metern tiefes Wurzelsystem gebildet wird. In den Folgejahren können dann - je nach Boden- und Klimabedingungen - aufgrund des raschen Wuchses Höhen von 3 bis 4 Metern erreicht werden. Die Sidapflanze bildet dabei holzige 2,5 bis 4 Meter hohe Stängel mit handflächig unterteilten Blättern, welche denen des Ahorns ähneln. Bereits im zweiten bis dritten Jahr bildet sie einen robusten verholzten Strauch von 8 bis 12 Zweigen. Jedes Frühjahr treibt die Pflanze dann aus den vorhandenen Wurzelknospen erneut aus und bildet so bis zu 20 bis 40 Triebe.

Aufgrund ihres starken Wachstums und des sehr ausgeprägten Wurzelsystems bietet Sida verschiedene Vorteile, die sich in unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten widerspiegeln: - Landwirtschaftliche Nutzpflanze (27 - 30 % Proteingehalt, Nährwert vergleichbar mit Luzerne)
- Energiepflanze (Festbrennstoffe, Biogas, Biokraftstoffe)
- Energieholzpflanze (im Januar, Februar sin die Stängel ausgetrocknet und können mit einem Häcksler geerntet werden und sind somit sofort zum Verheizen geeignet
- Bienentrachtpflanze (spät ansetzende Blütezeit / bis zu 120 kg Honig/ha)
- Rekultivierungspflanze (z.B. für Abwässersedimente)
Rohstoffquelle für die Pharmaindustrie. Zudem eignet sich die Pflanze aufgrund der mit Fichte und Kiefer vergleichbaren Eigenschaften als Rohstoff zur Herstellung von Dämmstoffen und Zellulose.

Sida ist eine mehrjährige Pflanze mit nur geringen Ansprüchen an den Standort. Die Bodenqualität wirkt sich jedoch selbstverständlich auf den Ertrag aus. Eine standort- und bedarfsgerechte Düngung ist eine wichtige Voraussetzung für hohe Erträge. Sida-Plantagen können 15 30 Jahre genutzt werden. Die Sida übersteht in Versuchen Winterkälte bis zu -35 C.

Je nach Erntetermin und den damit verbundenen Trockenmassegehalten sind unterschiedliche Nutzungspfade möglich. Im Hinblick auf eine thermische Verwertung kann die Ernte im Herbst oder Winter mit einfachen landwirtschaftlichen Geräten, wie beispielsweise Mähmaschinen, Pressen oder Häckslern erfolgen. Das Häckselgut kann dann, aufgrund einer geringen Restfeuchte von 15 bis 25 %, ohne vorheriges Trocknen, Einlagern, Pelletieren oder Brikettieren in einem entsprechend zugelassenem Ofen unter Berücksichtigung der Bundes-Immissions-Schutz-Verordnungen verbrannt werden. Aus bisherigen Versuchen deutscher Agrarforschungseinrichtung resultierten Erträgen um 12 t TM/ha. In der Literatur finden sich jedoch auch Angaben von bis zu 20 t TM/ha. Möglicherweise führen unterschiedliche wissenschaftliche Methoden im Hinblick auf das Mitwiegen des Laubes zu den unterschiedlichen Ergebnissen.

Der Heizwert von Sida liegt bei ca. 18,7 MJ/kg (wf) und damit auf dem Niveau von Kiefer und Fichte.

Für den Einsatz in Biogasanlagen oder bei einer geplanten Nutzung als Tierfutter soll man Sida entweder belaubt im frühen Herbst oder sogar zweimal während der Vegetationsperiode ernten können. So sollen bei einem Trockenmassegehalt von 40 bis 60 % bis zu 100 Tonnen Frischmasseertrag pro Hektar möglich sein. Auch hier gehen deutsche Experten jedoch davon aus, dass eine zweimalige Ernte möglich ist. Eventuell besteht eine Möglichkeit darin, eine Ernte als Grünpflanze durchzuführen und eine zweite im Winter im Hinblick auf den Festbrennstoff.

Erste Versuche renommierter landwirtschaftlicher Versuchsanstalten zum Biogasertrag zeigten spezifische Biogas- und Methanausbeuten in Bereichen um 50 % im Vergleich zu Silomais, wobei die Erntezeitpunkte sicherlich nicht immer optimal auf diese Nutzungsrichtung abgestimmt waren.

Da Sida eine mehrjährige Nutzpflanze mit einem langjährigen Produktionspotenzial ist, wird empfohlen, ein Augenmerk auf die Auswahl des geeigneten Bodens zu legen. Des Weiteren ist eine mitteltiefe bis tiefe Bodenbearbeitung vor der Pflanzung notwendig. Weiterhin sollten Unkräuter entfernt und der Boden aufgelockert werden. Die Pflanzung erfolgt dann mit handelsüblichen, mehrreihigen Pflanzmaschinen bei einer Bodentemperatur von ca. 10 C, je nach Höhenlage zwischen Ende April bis Ende Mai. Bisher wurde von einer Samenaussaat aufgrund der geringen Keimfähigkeit eher abgeraten.

Wir bieten Sida in erster Linie als Wurzelstecklinge an. Diese werden in ca. 40-60 cm Abstand gepflanzt.
Sida verbreitet sich selbst durch Rhizomenbildung aus. - Ein Rhizom ist in der Botanik ein meist unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossachsensystem -
Weiterhin verbreitet sich Sida auch durch Samenbildung (die im Spätherbst fallen) aus.
- Ein näheres Pflanzen bedeutet daher ein schnelleres geschlossenes Feld. Im größeren Abstand bekommt man im Laufe der Zeit auch ein geschlossenes Feld.

Bei Ernte als Energieholz fallen die Blätter im Herbst und düngen somit sich selbst. Bei Ernte als Futter oder Biomasse ist ein Nachdüngen notwendig.

Preise finden Sie hier:
Sida Preise

Folgend sehen Sie eine Berechnungsgrundlage:

Die umgelegten Kosten enthalten die Kosten für das Pflanzmaterial und die Rodung des Bestandes nach 20 Jahren.
Je nach Ertrag kann somit ein Deckungsbeitrag in Vollertragsjahren von 840,00 EUR bis 1.480,00 EUR / ha erwirtschaftet werden.

Deckungsbeitrag Sida Holzhackschnitzelproduktion

Ertrag (t/ha)

Im ersten Jahr bis 17 t

Im zweiten Jahr bis 20 t

Im dritten Jahr bis 25 t

Biomassepreis (EUR/t)

80

80

80

Leistung (EUR/ha)

1360

1600

2000

einmalige Kosten auf
ollertragsjahre umgelegt
(EUR/ha)

180

180

180

Düngung (EUR/ha)

60

60

60

Ernte (EUR/ha)

200

200

200

Abtransport (EUR/ha)

80

80

80

Variable Kosten (EUR/ha)

520

520

520

Deckungsbeitrag (EUR/ha)

840

1080

1480

Sida Bilder

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